Die Demokratisierung der “neuen” Medien

Schauen wir doch uns doch hierzu ein aktuelles Beispiel aus den USA an.

Thema ist ein Familienkonflikt zwischen den Eltern und der 15-jährigen Tochter.

Wir alle kennen sie, die typischen Familienstreitigkeiten, besonders beliebt während der stürmischen Zeiten der Pubertät,
normalerweise nichts Außergewöhnliches und vor allem kein Grund dies nach außen zu tragen ( was sollen denn die Nachbarn denken?)
schließlich, soll ja, je nach Grad des Familienkonflikts, das positive Bild nach außen, erhalten bleiben.

Das Video hochgeladen bei Youtube zeigt eine interessante neue Form des Familienkonflikts mithilfe der neuen Medien,
sozusagen der Familienkonflikt 2.0 auf Facebook und Youtube.

Wie sieht also der hier gezeigte Familienkonflikt 2.0 aus?

Zunächst beschloss, die Tochter des im Video gezeigten Mannes, sich mal ordentlich über die Eltern auf Facebook zu beschweren.
Nun hat Facebook nicht gerade die Eigenschaft, so etwas für sich zu behalten und der Vater bekommt die ganze Sache mit.
In einem Video feuert er nun zurück und das nicht nur bildlich gesprochen, am Ende schießt der Mann, in südstaatlicher Manier, auf den Laptop der Tochter.

Nun was hat das Ganze mit der Demokratisierung der neuen Medien zu tun?

Plattformen wie YouTube bieten seinen Usern die Möglichkeit, nicht nur “Medien” zu konsumieren, sondern auch selber Produzent von “Medien” zu werden.
So etwas kann ich Zweifelsfall sehr praktisch sein, wenn Menschen ihre Talente nutzen und schöne Videos kreieren, ihre eigens produzierte Musik präsentieren, oder mit sinnvollen Lehrvideos anderen helfen.

Das ist aber nur die goldene Seite, die andere sieht so aus,
dass YouTube täglich mit dermaßen viel Schrott, überhäuft wird,
dass es allmählich schwierig wird, gutes zu finden und sinnfreies zu vermeiden.

Man fragt sich zudem auch, das obengenannte Video kommt auf stolze 24,3 Mio Klicks! wo die Prioritäten der User sind.
Albert Schweitzer, der für die Kultur des Einzelnen plädierte, würde sich bei derartigem Verhalten im Grabe umdrehen.

YouTube formt zudem auch noch einen gefährlicheren Trend, nirgendwo sonst liegen die beiden extrem Top oder Flop so nah, wie bei dem genannten Videoportal.
Der User wird in gewisser Weise konditioniert auf immer Neues, Besseres, immer schneller muss er die besten Videos finden, was letzte Woche noch der “Hammer” war, ist in der nächsten Woche schon vergessen.
Eine gewisse Beständigkeit lässt sich nur in Einzelfällen erkennen, oder glauben Sie, dass der Cowboy in 4 Wochen noch irgendeine Relevanz hätte?
Dieser “Selbstreinigungsprozess” mag also in diesem Falle sehr sinnvoll sein, doch stellt sich die Frage, können heutzutage z.B Musiker, überhaupt noch auf diesem Wege eine Fanbase schaffen? Oder ist das Ganze nach 1 Woche schon wieder vergessen? Oder durch etwas neueres ersetzt?

Dies soll auf keinen Fall Weltuntergangsstimmung erzeugen, aber doch auch einen wichtigen Gesichtspunkt beleuchten.
Genauso wie es Yin und Yang gibt, gibt es auch “gut” und “schlecht” bei der Demokratisierung der neuen Medien.
Die Möglichkeiten seine Musik oder Kunst über soziale Netzwerke oder Plattformen zu promoten, sind trotz allem noch sehr und bieten Menschen ungeahnte Möglichkeiten, wenn der Fokus richtig gesetzt ist.

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Nein keine Sorge ich bin jetzt nicht unter die Lateiner gegangen;)
Um ehrlich zu sein, habe ich keinen blassen Schimmer was hier steht.
Es handelt sich hierbei um einen Trick von Grafikdesigner, die damit testen wie sich Text in einer Grafik verhält,
so sind sie nicht gezwungen noch einen Text zu schreiben der halbwegs Sinn macht und den User möglicherweise ablenkt.

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